111 Kilo

30.03.2014

Low Fat Diäten

 

Im Durchschnitt 2 kg/Woche hab ich seither abgenommen. Das war letzte Woche weniger, nur 1 kg. Und das obwohl ich dieses mal auch wieder unter meinem Wochenziel lag. Geplant sind eh nur 750g/Woche.Ich bleib dran!

 

 

 

Im Durchschnitt 100 g Fett/Tag konsumieren wir Deutschen. Das sind bei einer Energiezufuhr von 2400 kcal/Tag ca. 40% der zugeführten Energie.

 

Zur Erinnerung die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine Aufnahme von max. 60 bis 70g/Tag - also max. 30% der Energiezufuhr.

 

Bei den Low Fat Diäten liegt der Anteil bei 10 bis 20 %

 

Dieser erhöhte Fettkonsum in unserer Nahrung wird für viele Volkskrankheiten verantwortlich gemacht. Die Folgen sind Übergewicht (Adipositas), Erkrankungen der Blutgefäße und Stoffwechselerkrankungen.

Einige Studien belegen einen Zusammenhang mit dem erhöhten Risiko an Herzkreislauf Erkrankungen, Krebs, Diabetes Typ 2 und Demenz.

 

Fett einfach einsparen, wäre aber nur die halbe Wahrheit! Und unter Umständen sogar kontraproduktiv.

 

Um abzunehmen taugt diese Ernährungsform auf jeden Fall. Es werden genau so schnell Erfolge erziehlt wie bei den Low Carb Diäten und im Gegensatz zu diesen, scheint die Low Fat Diät die erfolgversprechendere diätetische Langzeitstrategie zu sein. Wenn sich diese Strategie auch noch positiv auf unsere Gesundheit auswirken soll sollten wir wissen:

 

                          Fett ist nicht gleich Fett

 

Ich möchte hier jetzt keine wissenschaliche Abhandlung über Fett schreiben.Was sind ungesättigte, einfach und mehrfach gesättigte Fettsäuren? Sind Omega3 und Omega6 Fettsäuren wichtig? Was verbirgt sich hinter LDL und HDL - Cholesterin oder sind Transfettsäuren schädlich? Das könnt ihr bei Tante Wiki oder auf speziellen anderen Seiten im Internet viel genauer nachlesen.

 

Ich bring das gleich mal auf den Punkt:

 

Tierische und gehärtete Fette meiden

 

das sind: Butter, Margarine, Wurstwaren, Fleisch, Käse und andere Milchprodukte.

 

 

 

Pflanzliche Öle und Fette bevorzugen

 

das sind: Rapsöl, Olivenöl, Leinöl und andere pfl. Öle die alle kaltgepresst gewonnen werden, damit die wichtigen Nährstoffe nicht verloren gehen.

 

 

 

Fette sind wichtig in unserer Ernährung, dabei kommt es in erster Linie nicht auf die Menge, sondern vorallem auf die Art der aufgenommen Fettsäuren an.

 

Aber ganz wichtig!

Wenn Du Gewicht verlieren willst reicht es nicht auf Fett zu verzichten.

 

Du brauchst auf jeden Fall eine

 

                                negative Enegiebilanz

                 weniger Kalorien aufnehmen als verbraucht werden

 

Oft wird Low Fat auch mit dem Verzicht auf Süßes kombiniert. Das ist ein guter Ansatz. Die Gefahr ist aber das man sich mit anderen Kohlenhydraten oder Eiweißen belohnen will. Hier 2 Scheiben Vollkornbrot mehr, da eine viel zu große Portion Nudeln  die fettarme Pizza oder eine Portion Tofu mehr. So können trotz wenig Fett deine Abnehmabsichten ins Gegenteil verwandelt werden.

 

                             Nicht Aufgeben - Dran Bleiben!

 

 

 


 112 Kilo

27.03.2014

112 kg, hab ich das wirklich richtig abgelesen? Ich glaub das muß ich nochmal kontrollieren! Das würde heißen, das ich die letzten 2 Wochen 3 kg abgenommen habe, das kann ich selbst kaum glauben. Eigentlich rechne ich damit das irgendwann der Zeitpunkt kommt wo das Abnehmen gar nicht oder nur sehr viel langsamer Fortschritte macht. Seither bin ich meiner Linie treu geblieben, d.h. maximales Kalorienziel pro Tag 2430 kcal, im Schnitt waren es sogar nur 2000 kcal pro Tag und mindestens  1 Std. am Tag Powermitdemhundrausspazierengoing. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

 

                                         20 Kilo in 70 Tagen

 

Die ersten 20 kg müssen ja sowas von überflüssig gewesen sein, wenn die so schnell weggeschmolzen sind. Aber das könnte auch anderen Mut machen mit relativ einfachen Mitteln und ohne Hungergefühle ein paar Pfunde zu verlieren.

 

Aber nicht jeder Organismus ist gleich, und was mir gut tut muß zwangsläufig nicht für alle gelten.

 

Hanna z.b. schreibt mir, das sie sich auch sehr mit Ernährung beschäftigt hat und sich aber für eine Low Carb Diät entschieden hat.

Ruth probierts mit der Trennkost und von Philipp weiß ich das er ohne Abendessen auskommt. Und alle sind damit zufrieden.

 

Von allen weiß ich aber auch daß das nur eine begrenzte Zeit gemacht wird, "7 Wochen ohne" lassen grüssen. Und was kommt dann?

 

Mein Blog soll in erster Linie kein Abnehmblog sein, sondern ich möchte ein bisschen sensibel für Ernährung machen.

 

 Mir ist auch klar das man nicht für immer Kalorien zählen kann. Aber, wenn man mal Kalorien gezählt hat dann weiß man auf was es ankommt. Und das kann auf jeden Fall super hilfreich sein.

 

Wenn wir unser Gewicht halten wollen ( zuerst müssen wir es natürlich erreichen ), dann brauchen wir ein besonderes Wissen und Bewußtsein zu unserem Essen.

Wir brauchen eine Ernährungsumstellung, aber nicht im Sinne von: das darf ich nicht und das soll ich nicht.

Sondern, wieviel von dem was ich mag kann ich essen. Wie bekomme ich es hin mich ausgewogen zu ernähren ohne daß ich Sachen essen muß die mir nicht schmecken.

 

In diesem Sinne:

Beschäftigt euch mit dem was ihr auf dem Teller habt und genießt es.

 

Und wenn ihr eure Kalorien richtig organisiert, dann ist auch während der Abnehmphase das hier möglich.

 

 

oder das!

 

 

Solche leckeren Sachen gönn ich mir selber auch und genieße sie

 


 115 Kilo

13.03.2014

Low carb - Atkins - Schlank im Schlaf

Beim Verzicht auf Kohlenhydrate haben wir die größten und schnellsten Erfolge, wenn wir nicht ganz auf Essen verzichten wollen. Ist das so?

 

Bleibt die Gesundheit bei so viel Eiweiß und Fett auf der Strecke?

 

Was ist der Hintergrund? Warum sollen wir Kohlenhydratreduziert essen oder am Abend sogar ganz darauf verzichten?

 

Da möcht ich gleich vorweg nehmen, das ich davon nicht besonders viel halte - jetzt denken alle, das muß der als Bäcker natürlich auch. Aber nicht nur weil ich hinter meinen Produkten stehe, die gerne verkaufe und selbverständlich gerne esse, sondern weil ich einfach einige Bedenken habe. Möchte aber einigermaßen objektiv bleiben. Ich hoffe ich muß nicht zu sehr in die Tiefe gehen. Birgit sagt immer: "schreib net so viel, des interessiert koin Mensch". Doch - Mich !

 

Der Hintergrund:

 

Man möchte, das kein oder nur sehr wenig Insulin produziert wird. Der Körper soll dazu gezwungen werden seine eigenen Fettreserven anzuzapfen. Das funktioniert auf jeden Fall. Man weiß, daß Insulin  Körperfett aufbaut und dafür sorgt, daß das Fett in den Depots  bleibt.

 

Abnehmen kann man so bestimmt - ist das gesunde Ernährung?

 

Dazu gibt es allerdings genau so viele Studien die das bestätigen, wie welche die diese Theorie bezweifeln.

 

Die Gefahr:

 

-Bei zu viel Eiweiß: Eiweiß wird gespeichert und im Bindegewebe und Blutgefäßen eingelagert Stoffwechsel und Niere sind stark belastet. Es kann zu verschiedenen Kankheiten führen: Herzinfarkt, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Rheuma, Arthrose, Gicht, Nierenentzündung und Diabetes.

 

-Bei zu viel Fett (vor allem tierisches): Kann erhöhte Fettablagerungen in Arterien und so die Gefahr von Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigen. Die Folge: Herzkreislauferkrankungen, Übergewicht und hohes Krebsrisiko.

 

und der Vollständigheit halber

 

-Bei zu vielen Kohlenhydraten: Überschüssige KH werden in Fett umgewandelt und eingelagert, das kann zu Übergewicht, Bluthochdruck,Diabetes, Herz und Gefäßkrankheiten führen.

 

 

Aber, unser Gehirn bezieht seine Energie hauptsächlich aus Glucose (KH) und kann auch nicht vollständig von anderen Energieträgern ersetzt werden. Böse Zungen könnten behaupten, wer auf Gehirntätigkeiten verzichten kann, kann auch auf KH verzichten. So weit würd ich allerdings nie gehen.

 

Na, Mahlzeit!

 

Da bin ich aber froh das ich mich für eine ausgewogene, vollwertige Ernährung entschieden hab. Da werd ich auf jeden Fall mit Mineralstoffen, Balaststoffen, Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen in ausreichender Menge versorgt, was bei manchen Diäten so ohne spezielles Wissen nicht immer gegeben ist.

 

Der größte Vorteil ist aber , daß ich  trotz ca. 2000 kcal/Tag satt bin. Abnehmen dauert zwar wesentlich länger als mit einer Low carb Diät dafür bin ich zufriedener.

 

 

Meine Empfehlung:

 

                           LOW CARB ist OUT

 

Jetzt kommt.

 

                                  SLOW CARB

 

Weniger Einfach - und Doppelzucker, dafür mehr Vollkornproduke.

Also nicht weniger KH, sondern die richtigen!

 


 Aus gegebenem Anlass

13.03.2014

Bevor ich zu den Diäten komme, doch noch ein paar Gedanken. Im letzten Blog hab ich vom idealen Körpergewicht geschrieben.

Ideales Körpergewicht was ist das, wer bestimmt das? Soll ich abnehmen, zunehmen oder mein Gewicht halten? Fühle ich mich wohl in meiner Haut? Fühlen sich die anderen wohl wenn sie mit mir zusammen sind?

Bestimmen das meine Freunde und Bekannten, die Gesellschaft,der BMI, das Institut für Ernährungsforschung oder nur ich?

Irgendwie natürlich alle zusammen. Aber, der wichtigste, das bin ICH!

Abnehmen oder so bleiben?

Meine Entscheidung war klar. Abnehmen ja, aber nicht auf Kosten der Lebensqualität. Und zur Lebensqualität gehört für mich auch leckeres Essen. Auf gar keinen Fall in Frage kamen deshalb scheusliche, zweifelhafte Diäten, Drinks, Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittel die mir nicht schmecken.

Das ist jetzt die Stelle an der ich die Kochkünste von Birgit super loben möchte (auch wenn sie das gar nicht gern hat). Sie schafft es immer wieder Mahlzeiten zu zaubern, die erstens super schmecken, und zweitens genau in meinen Plan passen, und das auch ohne Fleisch. Mal darf ein Abendessen viele Kohlenhydrate, wenig Fett und ausreichend Eiweiß enthalten. Beim nächsten Mal ist es vielleicht genau umgekehrt.

Knapp 2500 kcal/Tag kann ich an Energie zu mir nehmen um mein Ziel zu erreichen. Für mich ganz wichtig, möglichst gleichmäßig auf den Tag verteilt. Damit ist gewährleistet das ich nicht hungrig von den Mahlzeiten aufstehe. Da reichen  600 bis 700 kcal um satt zu werden. Ein Nachtisch oder ein Stück Kuchen zum Tee sind da auch noch möglich.

Das aber nur am Rande. Der eigentliche Grund für diesen Blog ist aus gegebenem Anlass. In vieler Munde scheint mal wieder das Low carb - oder Eiweißbrot zu sein. Ich glaube nicht das es viele gibt, denen das wirklich schmeckt. Mit richtigem Brot hat das leider nichts zu tun. Da würd ich doch lieber drauf verzichten und kein Brot essen. Wenn ich unbedingt auf KH verzichten möchte gibts da andere Möglichkeiten zumal das Eiweißbrot keinesfalls Kohlenhydratfrei oder Kalorienarm ist.

Der KH - Anteil liegt bei 7,5 bis 12 % (je nach Anbieter) und der Brennwert liegt bei sagenhaften 260 bis 280 kcal/100g . Zum Vergleich   ein normales Vollkornbrot mit Saaten liegt bei ca 225 kcal und ohne Saaten sogar bei nur 200 kcal. Oder 100g Erdbeersahnetorte - 276 kcal. Und entscheidend ist, egal welche Diät man macht, die gesamte Kalorienbilanz , da lässt sich unser Körper kaum überlisten.

Da muß ich heute mal kräftig die Werbetrommel für ein Produkt rühren. Es gibt ein Brot das deutlich weniger Kalorien hat und trotzdem ein echter Sattmacher ist.

Nur 165 kcal/100g.

 

Unser:                         Roggenvollkornbrot

Lecker, oder? 2 Scheiben Roggenvollkornbrot (a 40g) und Kräuterquark - 200 kcal. Wer es mit Kräuterquark und Gemüse nicht mag kann auch was anderes drauf legen.

 


 116 Kilo

09.03.2014

10  Regeln für gesunde Ernährung


1. Vielseitig essen: eine abwechslungsreiche Auswahl, geeignete Kombination und angemessene Menge nährstoffreicher und energiearmer Lebensmittel.


2. Reichlich Getreideprodukte: Kartoffeln, Brot, Reis, Getreideprodukte, Nudeln und Müsli (Vollkornprodukte bevorzugen) bilden zusammen mit Gemüse und Obst die Basis einer gesunden, vollwertigen Ernährung. Sie enthalten kaum Fett, aber reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.


3. Take five: 5 Portionen Gemüse und Obst am Tag. Das sind ideale Fitmacher - kalorienarm, sättigend und reich an Vitaminen, sekundären Pflanzenstoffe, Mineral- und Ballaststoffen.


4. Täglich Milch und Milchprodukte: Nur 1 – 2 Mal / Woche Fisch, Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen. Wertvolle Nährstoffe sind: Calcium in Milch, Jod, Selen und Omega-3 Fettsäuren in Seefisch, Vitamin B1, B6, B12 und Eisen in Fleisch.


5. Wenig Fett: Aber, unser Körper braucht Fette
- Als Energiespender
- Als Bausubstanz für Körperzellen
- Als Träger der fettlöslichen Vitamine A, D, E, K
- Als Lieferant von Fettsäuren (FS)
Entscheidend ist die Auswahl der Fette, zu bevorzugen sind pflanzliche Öle und Fette, mit  wenig  gesättigten FS, und ausreichend ungesättigten FS,60 – 80 g F / Tag sind ausreichend.


6. Zucker und Salz: – in Maßen


7. Reichlich Flüssigkeit: Wasser ist lebensnotwendig. 1,5 – 2  Liter / Tag. Wichtig: Kalorienarme und antialkoholische Getränke konsumieren.


8. Schmackhafte und schonende Zubereitung: Garen bei möglichst niedrigen Temperaturen – Nährstoffe sind empfindlich – möglichst kurz, mit wenig Wasser und wenig Fett das erhält auch den natürlichen Geschmack.


9. Genieße dein Essen: Nimm dir Zeit beim Essen. Bewusstes Essen hilft richtig zu essen. Sei kritisch bei deiner Auswahl. Essen muss lecker sein, dann macht Essen Spaß und trotzdem satt.

10. In Bewegung bleiben: Ausgewogene Ernährung, körperliche Bewegung und Sport  gehören zusammen – Gesundheit und Wohlbefinden sind garantiert. Achte auf dein Gewicht.

 

Das sind die wichtigen Regeln für eine Gesunde, Ausgewogene und Vollwertige Ernährung.

Wenn man das Kalorienziel nicht aus den Augen (evtl. genau dokumentieren beim Kalorienzählen-natürlich mit einer App nach Wahl) verliert, steht dem Ziel des idealen Körpergewichts nichts mehr im Weg.

 

In den nächsten Blogs werd ich ein paar Diäten und Ernährungsformen genauer unter die Lupe nehmen. Da werden wir sehen welche Vor - und Nachteile, welchen Sinn oder Unsinn oder welche gesundheitlichen Bedenken es gibt.

 


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